
Das Konzept, Geschichten des Gelingens zu erzählen,
ist natürlich nicht ganz neu – im deutschsprachigen Raum etwa erzählt
der bekannte Soziologe Harald Welzer auf „futurzwei“
von Unternehmen, die kreative Konzepte des nachhaltigen Wirtschaftens
entwickelt haben.
Schon Anfang 2012 hatte Beate Wedekind angekündigt, das Magazin „365 oneworld“ zu starten. Die Publikation soll zeigen,
dass Äthiopien sehr viel mehr ist als hungernde Kinder, vertrocknete
Landschaften und politische Konflikte. In einem Artikel vom Tagesspiegel wird betont, dass es ihr dabei um Nachhaltigkeit und den Abbau von Vorurteilen geht.
Mit dem Internetprojekt "The New Africa" will Beate Wedekind ein
anderes Bild von Afrika zeichnen. Natürlich gebe es Kriege, Hungersnöte,
erzählt sie. Ihre Website aber soll vor allem
junge afrikanische „Professionals“ motivieren, aktiv zu werden. Zum
Beispiel, indem sie Marktstudien ins Netz stellt.
Die TV-Produzentin und ehemalige Chefredakteurin von Elle
Deutschland und Bunte, Beate Wedekind, beschäftigt sich mit der Frage, wie man
das Internet nutzen kann, um Innovation in Afrika zu fördern. Sie
selbst hat in den siebziger Jahren als Logistikerin in der
Entwicklungshilfe in Äthiopien gearbeitet und lebt immer noch teilweise
in Addis Abeba. Im Sommer 2013 soll „The New Africa“ (thenewafrica.info) fertig sein. Auf ihrer facebook-Seite kann man schon ein paar Erfolgsgeschichten lesen und selbst welche anbringen.
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